[ Vordenker ]

In dieser Rubrik stellen wir alle offiziellen „Vordenker“ persönlich vor und präsentieren auch ihre Gedanken und Ausführungen über die Weiterentwicklung des Bezirkes Osttirol. Die Liste der AutorInnen und ReferentInnen wird sich laufend verlängern und beginnt mit jenen Vortragenden, die zum ersten Event im März 2013 einen Beitrag leisteten.

Kaiser der Paradieser
Erich Stekovics ist auch bekannt als der "Kaiser der Paradieser". Der 1966 geborene Sohn serbischer Eltern, die Ende des Zweiten Weltkrieges nach Österreich kamen, ist studierter Theologe. Er gab diese Laufbahn aber 1999 auf und gestaltete den Gemüseanbaubetrieb seines Vaters Labislaus Stekovics im burgenländischen Frauenkirchen zu einem Paradieser-Paradies um. Dabei legte er von Anfang an großen Wert auf Sortenvielfalt und einen möglichst aromafördernden Anbau der von ihm gezogenen Paradeiser, Chilis und Paprika. Als wichtiger Exponent der Slow Food-Bewegung produziert er nur reife und vollaromatische Früchte und verzichtet vollständig auf Gewächshäuser. Er verfügt über die weltweit größte Sammlung an Paradeisersaatgut.
emeritierter Professor für Kulturgeographie an der Universität Erlangen-Nürnberg
Prof. Dr. Werner Bätzing verfolgt in seiner Erforschung des Alpenraums einen integrativen Ansatz von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Spätestens seit seiner Veröffentlichung: "Die Alpen - Geschichte und Zukunft einer europäischen Kulturlandschaft" gilt der mittlerweile emeritierte Professor für Kulturgeographie des Instituts für Geographie der Universität Erlangen-Nürnberg, als der Alpenforscher im deutschsprachigen Raum.
Vorstand der IoT 40 Systems AG
Dr. Harald Raetzsch, ein gebürtiger Osttiroler, ist Gründer und Vorstand der IoT 40 Systems AG. Er war CTO in mehreren Technologieunternehmen u.a. MBB (EADS, heute Airbus) update.com, Celeris/Swisscom, Kudelski/SKIDATA. Unter seiner Leitung entstanden Produkte, die auch heute noch von Millionen Benutzern tägliche verwendet werden (Datenerfassung für Systeme wie Google und Virtual Earth usw.). Dr. Raetzsch ist auch Mitglied in internationalen Fachgremien.

Nie zuvor in der menschlichen Geschichte standen uns so ausgereifte und einfach anzuwendende Technologien, zu derart niedrigen Kosten, zur Verfügung. Diese Technologie kann Schranken beseitigen und wir können Produkte und Dienstleistungen unabhängig von Zeit und Ort anbieten. Es liegt an uns, ob Digitalisierung unseren Wohlstand sichert.
Univ.-Lektor und Initiator der "Gemeinwohl-Ökonomie"
Univ.-Lektor Mag. Christian Felber, Jg. 1972, studierte Spanisch, Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaften in Madrid und Wien. Es ist Mitbegründer von ATTAC Österreich, vielfacher Buchautor und freier Tänzer. Herr Felber schreibt regelmäßig Kommentare in zahlreichen österreichischen Tages- und Wochenzeitungen. Er initiierte den Aufbau ber "Gemeinwohl-Ökonomie" und die "Bank für Gemeinwohl".

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist ein Angebot und ein Modell zum Aufbau einer ethischen Marktwirtschaft. Das Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinwohl-Unternehmen, mit positiven Auswirkung für die Unternehmen, die Gesellschaft und die Umwelt. Wirtschaftlicher Erfolg wird von Konkurrenzverhalten und Gewinnmaximierung losgelöst und misst sich neu an der Erhöhung des Gemeinwohl-Beitrages durch kooperatives Verhalten. Auf wirtschaftlicher Ebene erstellen Gemeinwohl-Unternehmen eine Gemeinwohl-Bilanz, auf kommunaler Ebene erstellen Gemeinwohl-Gemeinden einen kommunalen Lebensqualitätsindex.
Professor für Strategisches Management mit Schwerpunkten Strategie & Innovation, Co-Creation und Open Strategy
Dr. Kurt Matzler ist Professor an der freien Universität Bozen und Gastprofessor an der Universität Innsbruck. Er ist wissenschaftlicher Leiter des Executive MBA am MCI in Innsbruck. Er ist Autor von mehr als 300 wissenschaftlichen Artikeln und Büchern. Dr. Matzler beschäftigt sich mit den Themen Innovation, Leadership und Strategie. Google Scholar listet ihn unter die Top 20 Strategieprofessoren Europas und unter die Top 50 der Welt.

Wir stehen vor den größten Veränderungen in der Menschheitsgeschichte, dem digitalen Wandel. Cloud, Social Media, Handy, Big Data, das Internet beeinflussen dabei jedes Unternehmen im Arbeitsprozess, in Strategie, Struktur und Kultur. Mit atemberaubender Geschwindigkeit verändern digitale Produkte, digitale Geschäftsmodelle, künstliche Intelligenz, Robotik, Industrie 4.0 usw. Wirtschaft und Gesellschaft.
Programm Manager, aws i2 Business Angels Austria
Dr. Bernd Litzka hat als ausgebildeter Chemiker (TGM Wien) und promovierter Betriebswirt (WU Wien, Copenhagen Business School, Johannes Kepler Universität Linz) bereits 2000 sein erstes Unternehmen gegründet und konnte 2003 seine Technologie an eine Investorengruppe aus den Niederlanden verkaufen. Ab 2004 war er als Analyst für Hochtechnologie- und Gründungsprojekte von der aws angestellt, bevor er schließlich 2010 die Business Angel Börse i2 der aws neu ausrichtete. Seither vereint i2 Business Angels Austria über 250 Business Angels und vermittelt regelmäßig erfolgreich Tech Start-ups an Privatinvestoren. Sein spezielles Forschungsthema an der JKU Linz im Zuge seiner Dissertation betrifft die Eignung von Patenten als Erfolgsindikator für Technologie-Gründungen. Spezialgebiete: Produktfindung, Patentrecherche und IP Analyse, Suche nach Innovationen, Kompetenz zu Kommerzialisierung von F&E Ergebnissen, Finanzierung über alternative Quellen (Förderungen & Business Angels, VC)
Studienleiter am Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung
Dr. Norbert Lachmayr ist seit 2003 Studienleiter am Österreichischem Institut für Berufsbildungsforschung - öibf und ist Co-Autor des ersten Lehrlingsmonitor.

In der internationalen Diskussion herrscht breiter Konsens, dass das duale Ausbildungssystem mit seinem starken Fokus auf die betriebliche Paxis eine Reihe von Vorteilen mit sich bringt.
Doch während die duale Ausbildung zunhemend zum Exportschlager avanciert, streben hierzulande immer weniger Jugendliche eine Lehre an. Um diesem Widerspruch auf den Grund zu gehen, haben Arbeiterkammer und der ÖGB eine umfassende Lehrlingsbefragung beauftragt. Dazu wurden zwischen Nov. 2014 und April 2015 eine bundesweite Online-Befragung von Lehrlingen im letzten Lehrjahr durchgeführt.
Die Ergebnisse verdeutlichen: In einigen Bereichen der betrieblichen Lehrlingsausbildung gibt es konkreten Handlungsbedarf, um das heimische Modell zukunftsfit zu machen.
Fachhochschul-Professor und Leiter des Department für Tourismus- & Freizeitwirtschaft am MCI
Hubert J. Siller, ist Fachhochschul-Professor und langjähriger Leiter des Department für
Tourismus- & Freizeitwirtschaft (MCI Tourismus) am MCI Management Center Innsbruck.
Er begleitet Persönlichkeiten, Unternehmen und Institutionen aus der Tourismus- &
Freizeitwirtschaft in strategischen Fragenstellungen.
Ernährungsexpertin und Buchautorin
Mag. Angelika Kirchmaier, Dipl. DA ist 1972 in Kufstein, Tirol, geboren. Nach ihren Ausbildungen als Touristikkauffrau, Köchin, Kellnerin und einem Grundstudium in Betriebswirtschaftslehre widmete sie sich ihrem Steckenpferd als Gesundheitswissenschaftlerin und Diaetologin. So ist Mag. Kirchmaier heute sehr vielseitig tätig: Buchautorin, Seminar- und Vortragstätigkeit, Lehrtätigkeit, Medientätigkeit sowie der Tätigkeit in ihrer eigenen Praxis.
Inhaber und Geschäftsführung grischconsulta
Die 1987 von Dr. Ing. Roland Zegg gegründete grischconsulta AG steht für kompetente fachliche Begleitung von Bergbahnunternehmungen, Tourismusorganisationen, Beherbergungsbetrieben und von öffentlichen Institutionen im Alpenraum.
Die Kernkompetenzen des in Chur (CH) ansässigen Unternehmens liegen in den Bereichen Strategieentwicklung, Marktpositionierung, volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Analysen, Fusionen und Sanierungen.
grischconsulta ist zudem Veranstalter des TourismusForums Alpenregionen (TFA) und Träger des Nachhaltigkeitslabels „ibex fairstay“.
Leiter des Instituts für Freizeit- und Tourismusforschung (ift) Wien
In seinem Buch "Die Zukunft der Arbeit" schreibt er: "Wenn nicht bald etwas geschieht, fahren wir gegen die Wand. Das klassische Bildungs- und Ausbildungsmodell hat ausgedient, in den nächsten Jahren wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Politik und Wirtschaft, Bildungswesen und Sozialplanung - alle müssen sich darum kümmern. Doch wir alle sind in der Pflicht, denn wer an das Lebensglück künftiger Generationen glaubt, muss sich einmischen."
Bäuerin, Lebens- und Sozialberaterin/ Sprecherin des Arbeitskreises Landwirtschaft
Als zweites von vier Mädchen mitten in Lienz aufgewachsen, ist Karin Halbfurter Quereinsteigerin in der Landwirtschaft. Bevor sie in den Betrieb ihres Ehemanns in Stribach eingestiegen ist, hat sie als diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester in Vorarlberg und Wien mit krebskranken Kindern gearbeitet und ein halbes Jahr lang in Neuseeland und Australien verbracht. "Wir sind es unseren Kindern schuldig, miteinander über Mauern zu schauen, uns für Neues zu öffnen und konkret weiter zu werden", beschreibt Halbfurter ihre Motivation zum Vordenken. Wenn sie sich nicht um die Kühe, Kalbinnen, Hühner, Hasen und Schweine auf dem "Schule-am-Bauernhof-Betrieb" kümmert oder im Arbeitskreis Landwirtschaft vordenkt, arbeitet sie als selbständige Lebens- und Sozialberaterin.
Landwirt und Filmemacher, Sprecher des Arbeitskreises Landwirtschaft
Peter Leiter hat 2004 den "Asthof" - einen Milchviehbetrieb auf 1100 Metern, hoch über Sillian - von seinen Eltern übernommen. Von Kindheit an der Landwirtschaft verbunden, maturierte an der HBLA für alpenländische Landwirtschaft in Raumberg (Steiermark) und unterrichtet seit vielen Jahren EDV Grund- und Spezialkurse am Ländlichen Fortbildungsinstitut (LFI). Seine Leidenschaft für Natur, Wandern und Fotografie hat er sich als selbständiger Filmemacher (www.leiterfilm.com) sowie freier Mitarbeiter bei geosfilm (Südtirol) zum Nebenberuf gemacht. Unkonventionell ist eines von Peter Leiters Schlagworten, auch im Leitbildprozess Vordenken für Osttirol: "Die Denkansätze sind vielversprechend. Haben wir den Mut, die teilweise unkonventionellen Ideen weiter zu entwickeln und umzusetzen!"
Marken- und Produktentwicklerin, Sprecherin des Arbeitskreises Integrierte Raumentwicklung
Wie kann der wertvolle Natur- und Kulturraum für uns Osttiroler/innen weiterhin lebenswert und dabei auch wirtschaftlich ertragreich sein? Diese Frage motivierte die Sprecherin des Arbeitskreises Integrierte Raumentwicklung, im Leitbildprozess mitzuarbeiten. Die zukünftige und nachhaltige Entwicklung der Region steht für die „zugereiste“ Nordtirolerin und Naturliebhaberin an erster Stelle.
Wolffhardt erwarb ihr Fachwissen im Studium der Tourismus- und Freizeitwirtschaft und verfügt als langjährige Tirol-Werberin über einen reichhaltigen Erfahrungsschatz in der Wirtschaft sowie in der Hotellerie. Heute ist sie selbstständige Produktentwicklerin und betreibt gemeinsam mit ihrem Mann Ed Wolffhardt ein Büro für Marken- und Produktentwicklung.
Ihr Schwerpunkt ist es, attraktive Produkte und Dienstleistungen zu gestalten, die aus der Sicht des Kunden nützlich, nutzbar und begehrenswert sind. "Osttirol hat die Chance, seine Position zu stärken - mit Qualitätsprodukten, deren Kern die Natur, Kultur und Osttiroler Werte beinhaltet. GEMEINSAM kann uns viel gelingen", so Wolffhardt.
Bankvorstand, Sprecher des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit & Soziales
Ein Osttirol, das wächst und blüht. Nicht nur in der Natur, sondern auch wirtschaftlich und menschlich. Ein Osttirol, das die Früchte eines konsequent umgesetzten Leitbildprozesses erntet. Ein Osttirol, das Vorbild für andere Regionen ist. So stellt sich Hansjörg Mattersberger, Sprecher des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit & Soziales, die Region im Jahre 2020 vor. Der diplomierte Betriebswirt ist Vorstandsvorsitzender der DolomitenBank Osttirol-Westkärnten eG. Zum Leitbildprozess erklärt er: "Mich hat die Freude, die Heimatregion aktiv mit zu gestalten, angetrieben, mich bei 'Vordenken für Osttirol' einzubringen". Er lobt die Eigenverantwortlichkeit und die Eigendisziplin in seinem Arbeitskreis: "Das Gestalten der Region von innen heraus, sich die gewünschte Zukunft selbst zu erdenken und zu erarbeiten, ist extrem wertvoll", so Mattersberger.
EDV-Mitarbeiter der Firma Liebherr, Sprecher der Arbeitsgruppe Tourismus
Der Sprecher der Arbeitsgruppe Tourismus bezeichnet sich selbst als "fanatischen, leidenschaftlichen Osttiroler" - ein echtes Gütekriterium, um sich im Leitbildprozess "Vordenken für Osttirol" zu engagieren. "Und die Begeisterung für Landschaft, Menschen, Kultur und Essen soll auch für unsere Gäste spürbar sein", so Lukasser. Wie kommt es, dass jemand aus der EDV-Branche Gruppensprecher im Arbeitskreis Tourismus wird? Im Gespräch verrät der gebürtige Asslinger, seine persönliche Motivation: "Ich habe nämlich neun Jahre lang in der Gastronomie gearbeitet und war schon immer neugierig darauf, Menschen von anderswo kennenzulernen. Mein Herz schlägt für den Tourismus". Den Arbeitskreis Tourismus nach außen zu vertreten sei auch deshalb ein Anliegen, weil "eingefahrene personelle Strukturen aufgebrochen werden sollen, das kann ein kleiner, aber entscheidender Impuls sein".
Osttiroler Verein "Bildung bringt Frieden", Sprecherin Arbeitskreis Bildung
Elisabeth Ziegler-Duregger ist seit rund vierzig Jahren im Bildungsbereich aktiv. Sie studierte zunächst Bildungssoziologie an der Universität Klagenfurt und begann ihre berufliche Laufbahn mit der Koordination von Bildungsprojekten. So zeichnete sie beispielsweise für den reibungslosen Ablauf eines EU-Projekts verantwortlich, dessen Ziel die Vernetzung von Einrichtungen in der Erwachsenenbildung war. Auch die Online-Übertragung von Universitätsvorlesungen in Osttirol trägt ihre Handschrift. Ziegler-Duregger ist außerdem Obfrau des Vereins "Bildung bringt Frieden" und Sprecherin des Arbeitskreises Bildung im Leitbildprozess "Vordenken für Osttirol".
Berater für Marken-Kommunikation, Sprecher Arbeitskreis Energie
Jan Schäfer, gebürtiger Deutscher, hat sich als freier Berater für Marken-Kommunikation in Matrei in Osttirol niedergelassen. Zuvor führte ihn sein Beruf u. A. nach Polen, Norwegen, USA, Schweden und Guinea. Er studierte Rechtswissenschaften und Holzwirtschaft an den Universitäten Hamburg und Köln. Als Marketing-Manager, Tourismus-Manager, Berater, Projektleiter und Coach kam er dabei mit unterschiedlichen Branchen und Auftraggebern in Kontakt. Sein Tätigkeitsfeld erstreckt sich von Analysen, Strategie-, Konzept- und Texterstellung bis hin zu Projektmanagement, Ghostwriting und Public Relations. Seine inhaltlichen Schwerpunkte liegen in der Marken-Kommunikation sowie in den Bereichen Tourismus, Freizeit und Natur, Immobilien (Retail – Estates), Energie, Personalmanagement und Unternehmens-Kommunikation.

Als weitgereister Wahl-Osttiroler wirft Jan Schäfer folgende Perspektive auf die Region:
Joanneum Research Graz
Franz Prettenthaler studierte Volkswirtschaftslehre mit Umweltsystemwissenschaften sowie Philospohie in Graz und St. Andrews (GB). Des Weiteren hält er ein Diplom vertiefter Studien aus Finanzwissenschaften („Märkte und öffentliche Politik“) der Universitäten Cergy-Pontoise und Paris X. Sein Doktorat der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften erwarb er an der Universität Graz zum Thema „Dynamische Entscheidungstheorie unter Risiko und Unsicherheit“. Nach Tätigkeiten an verschiedenen Universitäten wurde er im Jahr 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei JOANNEUM RESEARCH – InTeReg und leitet seit der Gründung des Zentrums für Wirtschafts- und Innovationsforschung (POLICIES) die Forschungsgruppe Regionalpolitik, Risiko- und Ressourcenökonomik. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Umwelt- und Ressourcenökonomie, wo er bereits vielfältige und umfangreiche Erfahrungen in der Bearbeitung und Leitung von Forschungsprojekten in diesem Bereich sammeln konnte.
Bundeskanzleramt Wien
Arnold Schoba hat Rechtswissenschaften (Universitäten Innsbruck und Wien) und Personalentwicklung (Technische Universität Kaiserslautern) studiert. Beruflich ist er als Referatsleiter im Bundeskanzleramt in der Abteilung Verwaltungsakademie für die Gebiete Personal, Recht und E-Government zuständig. Er konnte im In- und Ausland Erfahrung sammeln und diese in Reformprojekten wie der Akademisierung von Verwaltungsausbildungen und im Beirat über die Perspektiven des öffentlichen Dienstes einbringen. Seine Expertise gibt er an der Verwaltungsakademie des Bundes, an der FH Campus Wien sowie als Berater an der TU Wien weiter. Aufgrund seiner persönlichen Biografie – Schoba hat 20 Jahre in Osttirol gelebt und ist mit einer Osttirolerin verheiratet - ist es ihm ein besonderes Anliegen, Osttirolerinnen und Osttiroler an Lern- und Arbeitsmöglichkeiten anzubinden.
Vizepräsident Hochschule Ingolstadt
Prof. Dr. Doyé studierte Jura und parallel BWL an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Nach seiner Zulassung als Rechtsanwalt hat er vier Jahre bei BMW in München verschiedene strategische und operative Personalaufgaben wahrgenommen. Bei seinem Wechsel zu Daimler Mitte 1990 konnte er als „Gründungsmitglied“ der neu geschaffenen Dienstleistungstochter debis (heute Financial Services) in der Verantwortung für die Personalpolitik deren Aufbau mit gestalten. Danach war er als Bereichsleiter im Daimler-Konzern für weitere fünf Jahre für das Management Development der EADS (damals DASA) zuständig. Weitere drei Jahre hat er die internationale Personalentwicklung für den Dresdner Bank Konzern verantwortet bevor er an die Hochschule Ingolstadt auf die Professur für Personal und Organisationsentwicklung berufen wurde. Seit fünf Jahren ist er Vizepräsident der Hochschule Ingolstadt und verantwortet in dieser Funktion den beeindruckenden Aufbau des Instituts für Akademische Weiterbildung der Hochschule. Schwerpunkte seiner Arbeit sind strategische Lernkonzepte, Change Management, Führungs- und Motivationsinstrumente, HR-Strategie sowie M&A. Neben seiner Hochschultätigkeit ist Prof. Doyé in den genannten Schwerpunktfeldern als Personalberater tätig.
Zentrum für humane Marktwirtschaft
René Schmidpeter, ist promovierter Philosoph und Betriebswirt mit Osttiroler Abstammung. Derzeit ist er wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für humane Marktwirtschaft in Salzburg und lehrt an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Er ist ausgewiesener Experte für Gesellschaftspolitik, Nachhaltiges Wirtschaften (CSR) sowie Regionalentwicklung. Er arbeitete unter anderem für die Bertelsmann Stiftung sowie für renommierte Hochschulen im In- und Ausland.
Unternehmensberater und Bestsellerauthor
Dr. Andreas Salcher wurde 1987 zum jüngsten Mitglied des Wiener Landtags gewählt, dem er insgesamt 12 Jahre angehörte. Nach einem persönlichen Treffen mit Sir Karl Popper im Jahr 1993 in London gründete Dr. Andreas Salcher gemeinsam mit Dr. Bernhard Görg die erste österreichische Schule für hochbegabte Kinder, die „Sir Karl Popper Schule“. 2004 initiierte Dr. Salcher die „Waldzell Meetings“ im niederösterreichischen Stift Melk, an denen sieben Nobelpreisträger und der Dalai Lama teilgenommen haben. Seit 2008 engagiert sich Andreas Salcher mit seinem „CURRICULUM PROJECT” für bessere Schulen. Sein im März 2008 erschienenes Buch DER TALENTIERTE SCHÜLER UND SEINE FEINDE wurde zum Nummer 1 Bestseller. 2009 wurde Andreas sowohl zum „Autor des Jahres“ als auch zum „Kommunikator des Jahres“ gewählt. Alle folgenden Bücher DER VERLETZTE MENSCH, MEINE LETZTE Stunde und ICH HABE ES NICHT GEWUSST wurden ebenfalls #1 Bestseller. Im September 2012 erschien sein aktuelles Buch mit dem Titel NIE MEHR SCHULE/IMMER MEHR FREUDE.
Durst Phototechnik Lienz
Richard Piock, geboren in Meran, Studium an der Hochschule für Welthandel in Wien, 1969 Dipl.Kfm., 1971 Promotion zum Dr. der Handelswissenschaften mit der Dissertation „Social Costs und Welfare Economics“. 1972 Geschäftsführer der Euroclima AG., Bruneck, 1982 Gründung der Fabrikationsstätte der Euroclima in Sillian, 1984 Eintritt bei Durst Phototechnik AG in Brixen als Vize-Generaldirektor, ab 1986 Generaldirektor. 1999 Bau der Durst Phototechnik Digital Technology GmbH in Lienz. Ab 1.5.2013 Präsident des Verwaltungsrates der Durst Gruppe. Von 1994 – 2000 Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes, seit 2011 Obmann des Tiroler Archivs für photografische Kunst und Dokumentation mit Sitz in Lienz und Bruneck.
Stadtmarketing Lienz
Oskar Januschke ist Abteilungsleiter Stadtmarketing Lienz und Abteilungsleiter Umwelt und Zivilschutz der Stadt Lienz. Er ist zertifizierter City- und Regionalmanager, BCSD, Bund für City- und Stadtmarketing Deutschland. Diplomstudium „Public Management“ an der Fachhochschule Kärnten. Postgraduelles Studium am Institut für „City- und Regionsmanagement“ in Ingolstadt/D. N.b. Lektorat für Verwaltungs- Standort- und Regionalmarketing an der Fachhochschule Kärnten. Vortragstätigkeit für verschiedene Bildungseinrichtungen. Publikationen und Buchbeiträge zu den Themen, Standortentwicklung, BürgerInnenbeteiligung, Quartiersmanagement und Stadtmarketing.
Standortagentur Tirol
Aufgewachsen in Landeck studierte er nach Abschluss der HTL für Elektrotechnik Rechtswissenschaften in Innsbruck. Seine Dissertation zur „dezentral selbstorganisierten Regionalentwicklung“ wurde mit dem Wissenschaftspreis des Ausschusses der Regionen der Europäischen Union ausgezeichnet. Es folgten ein post graduate Europarechtsstudium, eine Ausbildung für strategisches Management am Management Zentrum St. Gallen sowie eine Ausbildung in systemischer Organisationsentwicklung in München. Gohm ist seit dem Jahr 2000 Geschäftsführer der Tiroler Zukunftsstiftung, die seit 2011 als Standortagentur Tirol am Markt auftritt. Als Entsandter des Landes Tirol ist er in zahlreichen Gremien, wie etwa als Mitglied der Bund-Bundesländer Plattform des Österreichischen Rates für Forschungs- und Technologieentwicklung, als stellvertretender Vorsitzender des Tiroler Wissenschaftsfonds, als Vorsitzender der Generalversammlung der Oncotyrol GmbH und als Aufsichtsratsmitglied des Zukunftszentrum Tirol tätig.
 
2008 wurden er mit der Ehrenbürgerschaft der Leopold Franzens Universität Innsbruck ausgezeichnet. Er ist Vorstandsmitglied der Sparkassen Privatstiftung der Tiroler Sparkasse sowie Wirtschaftsrat des Prämonstratenser-Chorherrenstift Wilten. An der Universität Innsbruck und am Management Zentrum Innsbruck ist Gohm als Lektor für die Themen Unternehmensgründung sowie strategische Standort- und Regionalentwicklung tätig.