[ Themenschwerpunkte 2018: Ort des guten Lebens ]

Ort des guten Lebens – braucht innere Klarheit und Gemeinschaftssinn

Ein Ort des guten Lebens, kann nur der sein, der über eine unverwechselbare Identität verfügt.

Meist verbindet man mit dem Begriff der regionalen Identität Themen wie naturräumliche Besonderheiten (z.B. Großglockner), geschichtliche Entwicklungen (Abtrennung von „Urtirol“), oder historische Verknüpfungen (z.B. Zugehörigkeiten zu Kirchensitzen udgl.). Identität aus diesen Bausteinen konstruiert, ist vornehmlich rückwärtsgewandt. Die Ausrichtung auf die Zukunft, auf die „Potenzialität“ einer Region, fehlt. Genau hier möchten wir jedoch ansetzen. Die bestehenden regionalen Strategieansätze mittels „Herausschürfen“ einer zukunftsfähigen Identität auf ein tragfähiges Fundament stellen. Damit erschließen wir uns eine innere Klarheit für den weiteren Entwicklungsweg Osttirols.

Bei der Ausgestaltung eines Ortes des guten Lebens haben wir alle eine hohe Verantwortung. Dieser Ort erwacht nicht von alleine zum Leben. Besondere Qualitäten und eine einzigartige Lebendigkeit entstehen, wenn wir gemeinschaftlich Dinge in Angriff nehmen und umsetzen.  Dafür braucht es ein Zusammenspiel von Politik, Verwaltung, Unternehmen und Bürgern. Professor Henkel, der „deutsche Dorfpapst“, wird mit uns im Mai 2018 erörtern, wie wir diese lebendigen Orte schaffen können. Im Herbst 2018 werden wir konkrete Projekte, deren gemeinschaftliche Organisations- und Finanzierungsformen im Rahmen eines Workshop- Tages vorstellen und versuchen auf Osttirol zu übertragen.

VERANSTALTUNGEN 2018

11. April 2018 | Multiplikatoren Workshop | „Die Zukunft Osttirols, eine Frage der Identität!“

15. Mai 2018 | Impulsvortrag & Diskussion | „Lebendige Dörfer? – Was nun zu tun ist!“

16. November 2018| Thementag | „Erfolgreiche Projektformate für unsere Zukunft“

Programm 2018 Vordenken für Osttirol